MULTIFUNKTIONALES LÜFTEN

Intelligente Nutzung hebt weitere Potenziale

Hohe Temperaturen, wenig Grünflächen und dichte Besiedlung führen zu städtischen Hitzeinseln, genannt "Urban Heat Island". Klimaanlagen geben Wärme an die Umgebungsluft ab und verstärken damit den Effekt, so das Ergebnis einer Studie der Arizona State University. Die Forscher errechneten am Beispiel der Metropole Phoenix, dass mit dem Einsatz von Klimageräten die durchschnittliche nächtliche Temperatur um einen Grad ansteigt. "Wenn wir die ohnehin im Haus vorhandenen Betonbauteile intelligent zur Kühlung nutzen, heben wir wieder ein erhebliches Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden", merkt Spaun an. 


ASHRAE Standard 55: Thermal Environmental Conditions for Human Occupancy

Die amerikanische Richtlinie ASHRAE Standard 55 [24] lehnt sich im Wesentlichen an die internationale ISO 7730 [5] an. Jedoch beschreibt der Standard 55 explizit die Anforderungen an die thermische Behaglichkeit für natürlich belüftete Räume bzw. Gebäude.Definitionsgemäß gilt diese für Räume/ Gebäude, die durch den Nutzer natürlich über Fenster belüftet werden. Studien haben erwiesen, dass sich das Empfinden der Nutzer in natürlich belüfteten Gebäuden von dem Empfinden der Nutzer in klimatisierten Gebäuden unterscheidet. Die Gründe hierfür liegen in den Erwartungen an das Innenraumklima, die Adaption an die Außentemperatur oder die Anpassung der Bekleidung . Die Anwendung beschränkt sich auf Nutzungen für einen Aktivitätsgrad von 1,0 bis 1,3 met und Gebäude bzw. Tätigkeiten bei denen der Nutzer seine Kleidung an die jeweiligen Witterungsverhältnisse anpassen kann.

 

CO2 Lüftungssteuerung

Bei der Weingärung entstehen gefährliche CO2 Gase, die sich auf den Boden legen und abgesaugt werden müssen. Kohlendioxid wird u.a. bei Verbrennungsprozessen (z.B. Kochen mit Gas, Tiefgaragen) und beim Atmen freigesetzt. In der deutschen DIN 1946 wird im Teil 2 (Gesundheitstechnische Anforderungen) gefordert, dass der mittlere Volumengehalt an CO2 0,15 Vol% (1 500 ppm = 2 750 mg/m³) nicht überschreiten soll (DIN 1946-2 1994).

Wärmen mit Außenluft

Die Sonne liefert ca. 1,2 kW/qm Energie. Mittels Fenster mit Elektroantrieb sorgen Sie so für mehr Komfort und Wohlbefinden. Automatisierbar, Lüften auch bei Abwesenheit, Vermeidung von Schimmel

Kühlen mit Außenluft

Die Wärme muss in der Nacht nach außen abgeführt werden. Mit den einstellbaren Parametern (z.B. 5 Grad Temperaturdifferenz) lässt sich die jeweilige optimale Kühlung mit der Außenluft herstellen. Dabei erhält man eine kostengünstige, energiesparende Kühlung.

Trockenraumlüftung

Wer kennt nicht den muffigen Geruch in Trockenräumen die von mehreren Mietparteien benützt werden. Gerade in solchen Räumen wird kaum gelüftet oder zum falschen Zeitpunkt. Diese Trockenraumlüftung misst laufend die klimatischen Bedingungen im Trockenraum und auch gleichzeitig die Außenbedingungen. Über eine exakte Taupunktberechnung der klimatischen Bedingungen lüftet die Steuerung vollkommen automatisch.

Kellerlüftung

Feuchte, Modergeruch und Schimmelprävention kann man mit einer kontrollierten Lüftung vermeiden. Dies geschieht mit unserer Taupunkt Lüftungssteuerung vollkommen automatisch, die sich an den klimatischen Bedingungen orientiert.

Weinkeller

Das Programm optimiert aufgrund der Messwerte die Klimabedingungen im Weinkeller. Dabei wird eine Weinkellertemperatur von 10 – 14 °C optimiert und eine Feuchteregelung zwischen 50 – 80 % rel. Feuchte angestrebt.