Klimaaktive Wandtemperierung zur Schimmelpilzprävention

Hinter Möbel und Zimmerecken lauert häufig die Gefahr - Schimmelpilz!

 

Eine unzureichende Luftzirkulation hinter Möblierung, ungenügendes Heiz- und Lüftungsverhalten

der Nutzer sowie unzureichende Wärmedämmleistung der Außenwand sowie geometrischer

Ausbildung und Einbindung von anderen Flächenbauteilen haben zu geringer Oberflächentemperaturen zur Folge, sodass es zur Kondensation auf Wand- und Deckenbauflächen kommt, die zur Schimmelpilzbildung führen bzw. diese begünstigen.

 

Eine Alternative zur herkömmlichen Schimmelpilzsanierung durch Außen-/ klimaaktive Maßnahmen bietet die klimaaktive Wandtemperierung. Diesem voraus geht eine physikalische Untersuchung des Bauwerkes mittels Thermographie oder empirische-rechnerische Berechnungen von oberflächenkondensatgefährdeten Bauteilebereich.

Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse der Voruntersuchung werden Heizmatten, bestehend aus Glasfasergewebe mit aufgeklebten Heizdrähten, in den Putz der Außenwand innenseitig eingebaut. Die Heizdrähte erzeugen nach Energiezufuhr von 70 Watt Gleichstrom (kein Elektrosmog) gesunde Infrarot-Strahlungswärme. Die Innenwand wird in der Oberfläche erwärmt und gibt gleichzeitig Strahlungswärme in den Raum ab.

 

 

Die klimaaktive Steuerung der Wandheizung erfolgt über eine Regeleinheit, die permanet die Raumklimadaten ermittelt und daraus die Temperatur des Kondensatbeginnes errechnet.

Dieser Temperaturwert wird nun mit der Oberflächentemperatur der Wand durch die im Putz eingebauten Sensoren abgeglichen und regelt somit die Ein- und Ausschaltung des Systemes.

Durch die ständige Bewertung der Raumklimadaten und Raumoberflächentemperatur sowie der Schaltungsberechnung auf Basis des HX-Diagrammes wirkt diese System auch Sommerkondensatbildung entgegen.

 

Aufgrund der Effizienz hat das System einen sehr geringen Stromverbrauch (ideal mit Photovoltaikstrom ) und stellt eine kostengünstige und unkomplizierte Lösung zur Schimmelpilzprävention dar.